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Umbau Einfamilienhaus

Zürich, 2020

Studio Kiepenheuer

Das Doppeleinfamilienhaus in Zürich Örlikon wurde als Bestandteil der Siedlungsbebauung für die Genossenschaft Eigen-Herd im Jahr 1933 vom Architekten Karl Scheer erbaut.

Im Laufe der Geschichte hat sich die Siedlung mit den immer gleichen Bebauungstypologie zu einem farbigen Quartier entwickelt, deren Häuser sich mit unterschiedlichsten Zu- und Anbauten und ihrer Farbigkeit immer mehr unterscheiden.

Das Haus hat zwei Wohngeschosse und ein Dachgeschoss. Um neuen Anforderungen zu genügen, wurde im Erdgeschoss ein zweites Bad mit Dusche ergänzt. Hierfür wurde die vorhandene Nasszelle im Erdgeschoss vergrössert. Im gleichen Zug wurde die tragende Trennwand zwischen alter Veranda Treppenhaus zurückgebaut, sodass, ein grosszügiger und einladender Eingangsbereich entsteht. Der neu entstandene Eingang ist im Bereich des Vordaches ausgedämmt und hat an der Fassade neue, isolierverglaste Fenster. Bei der Geometrie der Fenster und der Materialisierung des Bades wurde auf Vorhandenes zurückgegriffen: Die Sprossing der Fenster bildet liegende Verglasungsproportionen entsprechend der ehemaligen inneren Trennwand. Das Badezimmer ist an den Wänden mit weissen, hochstehenden Fliessen belegt, am Boden wurde ein Terrazzo eingebaut, welcher bodeneben in die Dusche führt. Die Ablagen sind in Marmor materialisiert.

 

 

 

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